Nagelpilz ist nicht nur ansteckend, seine Erreger sind überall in der Umwelt verteilt. An feuchten und warmen Orten fühlen sie sich besonders wohl. Doch das Risiko der Ansteckung kann minimiert werden. Diese Tipps helfen dabei, dem Nagelpilz vorzubeugen.

Jeder kann betroffen sein

Die unerwünschte Nagelpilzinfektion kann man sich auf verschiedene Weise und überall einfangen. Primär sind Diabetiker, Sportler und ältere Menschen gefährdet. Das Risiko lässt sich jedoch deutlich minimieren, wenn man simple Verhaltensregeln einhält.

An gepflegten und vor allem gesunden Füßen haben die Erreger von Nagelpilzen fast keine Chance. Wer seine Füße regelmäßig pflegt, sorgt dafür dass die Zehen, die Zehennägel und die Haut intakt bleiben. Diese bieten dann wenig Potential, den Nagelpilz gedeihen zu lassen. Wichtig ist, dass die Füße nach dem Baden oder Duschen gut abgetrocknet werden. Das betrifft vor allem die Zehenzwischenräume. War man mit den Füßen länger im Wasser, besteht auch die Möglichkeit, die Zwischenräume mit einem Fön zu trocknen. Anschließendes Eincremen sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt. Wer seine Füße pflegt oder diese einer Pediküre unterzieht, wird sofort erkennen, wenn sich die Füße oder die Zehennägel verändert haben. Sollten zwischen den Zehen schuppige oder trockene Hautstellen entdeckt werden, sollte nicht gezögert werden, einen Arzt aufzusuchen. Schließlich handelt es sich bei dieser Infektion um eine ansteckende Krankheit, sodass schnell Familienmitglieder betroffen sind. Noch besser ist es natürlich vorzubeugen. Diese Tipps können dabei behilflich sein.

Barfußlaufen härtet ab

Wer sich vor lästigem Fußpilz schützen will, sollte regelmäßig Barfußlaufen. Das Barfußlaufen hilft zusätzlich bei kalten Füßen, fördert die Durchblutung und härtet ab. Das macht sich vor allem am Strand, im Park oder im Wald bemerkbar, wenn die zahlreichen Unebenheiten unter den Füßen wie eine natürliche Massage wirken. Auf diese Weise werden die Füße ganz natürlich abgehärtet. Zusätzlich kann Schweißfüßen auf diese Weise vorgebeugt werden. Wer also regelmäßig Barfußläuft, sorgt auf Dauer für trockene, warme und gut durchblutete Füße.

Verantwortung gegenüber Nichtinfizierten

Wer sich bereits mit Nagelpilz angesteckt hat, sollte unbedingt strengere Hygieneregeln einhalten. Schließlich geht es darum, andere nicht anzustecken. So viel Verantwortungsgefühl sollte jeder Betroffene haben. Das bedeutet, dass eine konsequente und frühzeitige Behandlung erfolgt, welche sich bis zur vollständigen Ausheilung erstreckt. Nicht nur in Schwimmbädern, auch in den heimischen vier Wänden gibt es zahlreiche Quellen, welche eine Infektion begünstigen.

Badeschlappen sind ein Muss

In öffentlichen Bädern und Freizeiteinrichtungen findet sich die optimale Umgebung für die unterschiedlichsten Pilzerreger. Die Ansammlung vieler Menschen und das Barfußlaufen begünstigen die Ansteckungsgefahr. Wie oben bereits erwähnt, gibt es Menschen die besonders anfällig für Nagelpilz sind. Aber auch gesunde Menschen laufen im Schwimmbad Gefahr, sich anzustecken. Deshalb sollte man im Schwimmbad unbedingt darauf achten, Badeschlappen zu tragen. Das Barfußlaufen im Schwimmbad ist grundsätzlich tabu und betrifft gesunde, aber vor allem auch bereits infizierte Menschen. Schließlich lauern die Gefahren nicht im gechlorten Wasser. Viren, Pilze und Bakterien sammeln sich außerhalb des Wassers an und bevorzugen dabei Bodenbeläge aller Art, Liegematten und Badematten. Auch wenn es sich um vorgesehene Barfußzonen handelt, sollte man keinesfalls auf Badeschlappen verzichten. Wer sich bereits mit Nagelpilz angesteckt und seine dadurch gekennzeichneten Füße lieber nicht zeigen will, kann sich entsprechende Badeschlappen besorgen, welche den Bereich der Zehen bedecken.

 

 

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