Gynäkologische Erkrankungen betreffen nicht nur das weibliche Geschlecht, auch wenn dies das größte Teilgebiet einnimmt. Auch Männer können an gynäkologischen Erkrankungen leiden, die sich jedoch nicht auf das Geschlecht beziehen, wie dies bei der Frau im Normalfall ist. Die Erkrankungen, egal ob bei der Frau oder beim Mann können dabei ganz unterschiedlich ausfallen, ebenso wie die Behandlungen. Um einmal einen Einblick in die verschiedenen Arten der Erkrankungen bekommen zu können, sollen hier einige typische Situationen näher betrachtet werden.

Gynäkologische Erkrankungen – Die Frauenkrankheiten

Während man unter dem Begriff „gynäkologische Erkrankungen“ alle Erkrankungen zählt, egal ob sie Frau oder Mann betreffen, spricht bei den sogenannten Frauenkrankheiten ausschließlich von jenen die das weibliche Geschlecht betreffen. Dadurch ist auch der Name Frauenkrankheiten entstanden. Da diese Krankheiten aufgrund der Anatomie des männlichen Körpers nicht auftreten können, spricht man hier von den typischen Frauenkrankheiten. Eine der am häufigsten auftretenden Beschwerden sind die Unterleibsschmerzen, die durch Erkrankungen wie Endometriose oder Myome, hervorgerufen werden. Ein weiterer typischer Fall tritt in den Wechseljahren der Frau auf. Man spricht hier von hormonellen Schwankungen, die ebenfalls zu Unterleibsschmerzen führen können. Eine Erkrankung, die auch bei jungen Menschen immer wieder auftritt, sind die sogenannten Regelschmerzen. Man spricht hier auch von Menstruationsbeschwerden. Auch diese können zu erheblichen Schmerzen im Unterleib führen. Neben diesen Erkrankungen sind auch Entzündungen der Eierstöcke, der Gebärmutter oder auch der Scheide sehr häufig auftretende Probleme. Diese können hier auf unterschiedliche Weise verursacht werden. In den meisten Fällen kommt es hier zu einer bakteriellen Entzündung, die dann zu einer Erkrankung des betroffenen Bereiches führt. Dabei gilt für alle Erkrankungen, dass diese möglichst schnell von einem Facharzt behandelt werden sollten. Besonders bei Entzündungen können hier schwerwiegende Folgeschäden stets eine große Gefahr darstellen. Generell wird hier sogar eher eine Vorsorge empfohlen, als erst bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. In den meisten Fällen können Erkrankungen bereits im Vorfeld erkannt und behandelt werden. Dies kann das Risiko von unangenehmen Schmerzen, durch welche Erkrankung auch immer ausgelöst, deutlich verringern. Viele Personen nutzen aus diesem Grunde auch die sogenannten Vorsorgeuntersuchungen, die auch von Ärzten stets empfohlen werden.

Gynäkologische Erkrankungen beim Mann

Auch wenn die Frau im Bereich der Gynäkologie das Hauptgeschlecht darstellt, so gibt es auch Erkrankungen beim männlichen Geschlecht, die unter diesen Bereich fallen. Die Erkrankung des Brustdrüsengewebes ist hierbei eines der typischen Fälle, die sehr häufig auftreten und gleichzeitig nicht in den Bereich der Urologie sondern in den der Gynäkologie fallen. Dies stellt aber genau genommen eine Ausnahme dar, da die Gynäkologie sich fast ausschließlich auf die Frauenwelt bzw. die Geschlechts- und Fortpflanzungsorgane einer Frau bezieht, während sich die Urologie fast ausschließlich mit der Männerwelt beschäftigt. Es ist also nicht üblich, dass ein Mann einen Gynäkologen aufsuchen muss, wenn dieser eine Erkrankung hat. Ausgenommen ist hier natürlich der oben beschriebene Fall. Ansonsten gibt es in der Gynäkologie nur wenig Platz für das männliche Geschlecht. Daher wird dieser Bereich oder dieses medizinische Fachgebiet auch nur sehr selten in der Öffentlichkeit mit dem Manne in Verbindung gebracht. Von 10 Personen gehen in der Regel 8 davon aus, dass sich der Bereich Gynäkologie ausschließlich auf die Frau bezieht. Doch dabei handelt es sich um einen Trugschluss. Daher soll dieser Punkt hier auch noch einmal deutlich in den Fokus gerückt werden. Die Gynäkologie sowie auch die Urologie beschäftigen sich mit beiden Geschlechtern, wenn auch das eine im jeweiligen Bereich stets überwiegt.

 

 

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