Bei der Gallenblase kann es zu einer ganzen Reihe an Erkrankungen kommen. Das sicherlich häufigste Leiden ist hierbei entweder die Entzündung der Gallenblase oder Gallenblasensteine. Nicht immer ist eine Behandlung mit Medikamenten möglich. Oftmals ist die letzte Möglichkeit, dass man wieder frei von Beschwerden wird, nur eine Operation.

Diese Möglichkeiten bei den Operationen gibt es

Die Gallenblase ist ein kleines, etwas 10 cm großes Organ im Körper. Zu wissen wie groß dieses Organ ist, ist nicht unwichtig im Hinblick auf die Operationsverfahren. So gibt es bei einer Erkrankung der Gallenblase zwei Möglichkeiten bei der Operation. Die erste Möglichkeit ist die „Narben-lose-Operation“, diese erfolgt mittels entsprechender Technik über den Bauchnabel. Für die Betroffenen hat diese Operationsmethode verschiedene Vorteile. Zum einen ist das Risiko von Schwierigkeiten wie Blutungen während der Operation gering. Gleiches gilt auch später für die Wundheilung. Hier ist nämlich nur ein sehr kleiner Schnitt für die Einführung der Operationstechnik notwendig. Durch die geringe OP-Wunde sind auch die üblichen Schmerzen nach einer Operation geringer. Weitere mögliche Risiken wie die Gefahr einer Infektion über die Wunde oder eines Narbenbruches sind ebenfalls deutlich reduziert. Auch reduziert sich dadurch die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus deutlich. Man ist zudem schneller belastbar.

Offene Operation an der Gallenblase

Doch nicht immer ist eine Narben-lose-Operation möglich, dass ist gerade dann der Fall wenn es zu einem Riss an der Gallenblase oder einer Blutung gekommen ist. In einem solchen Fall ist eine offene Operation notwendig. Für diesen Zweck ist ein Bauchschnitt notwendig. Natürlich ist damit immer auch ein Risiko verbunden. So kommt es in rund 30 Prozent der Fälle zu einem oder mehreren Nachwirkungen nach der Operation. Die Bandbreite reicht hier von Schwierigkeiten bei der Wundheilung, über Infektionen bis hin natürlich zum kosmetischen Makel einer Narbe. Auch sind mit einer offenen Operation Wundschmerzen und eine längere Heilungsdauer verbunden. Damit es nach einer Operation zu keinem Bruch der Narbe kommt, muss man sich über einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten schonen. Große Belastungen sind in der Zeit, alleine schon aus Schutzgründen für die Operationsnarbe nicht möglich. Wobei die Dauer vom Heilungsprozess von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. Gerade aus diesen Gründen versuchen Ärzte eine offene Operation zu vermeiden.

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